Das Kampagnenmotiv für Düsseldorf

Knapp ein Jahr vor Beginn des 40. Deutschen Evangelischen Kirchentages 2027 in Düsseldorf wurde im April von Vertreter:innen der Landeskirche und des Kirchentages in Düsseldorf das Kampagnenmotiv zur Losung „Du bist kostbar“ (Jes 43,4) vorgestellt. 

Düsseldorf wird DU-Dorf

Du bist kostbar. Dieses starke „Du“ steht im Mittelpunkt der Kampagne – und spricht jede einzelne Person ganz direkt an – nahbar, offen und typisch rheinisch: auf Augenhöhe, ohne Umwege. Das “Du” steht für eine Haltung, die den Kirchentag prägen soll. Gerade im Rheinland hat diese Form der Ansprache eine besondere Bedeutung – sie ist Ausdruck von Nähe, Offenheit und gegenseitigem Respekt und stellt das eigene “Ego” in den Hintergrund.  

Die Kampagne wird den Kirchentag 2027 ab sofort begleiten, im Stadtbild von Düsseldorf, auf unterschiedlichen Online-Kanälen, in Gesprächen und bei Veranstaltungen und lädt zur Beteiligung ein. Inhaltlich steht das Motiv für das, was der Kirchentag ermöglichen will: Begegnung, Dialog und Gemeinschaft.  

„Du bist kostbar“ (Jes. 43,4)-die Losung für den Kirchentag in Düsseldorf. Sie erinnert uns daran, dass jeder Mensch einzigartig ist, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Lebensweg. Ein Zuspruch und Bestärkung an mein Gegenüber, aber auch an mein Spiegelbild. Ab sofort steht dieses DU im Mittelpunkt der Motivkampagne. Sie macht die Losung in Düsseldorf, online und an vielen weiteren Orten sichtbar und lädt dazu ein, den Kirchentag als Ort der Begegnung, des Dialogs und der Gemeinschaft zu erleben.

Für Gemeinden eröffnet dieses Motiv viele Möglichkeitendenn das “Du” lädt dazu ein, Menschen direkt anzusprechen – im Gottesdienst, in der Gemeindearbeit, in Einladungen oder in der Öffentlichkeitsarbeit. Es steht für eine Kirche, die Nähe sucht, Beziehungen stärkt und offen auf Menschen zugeht, die bisher wenig Berührung mit der Kirche haben. Das Kampagnenmotiv ermutigt dazu, diesen Zugang bewusst zu nutzen und Impulse für eine offene Gemeindearbeit, für neue Begegnungen setzen.  Es erinnert daran, dass Kirche dort lebendig wird, wo Menschen einander sehen, hören und ernst nehmen.